Interesse an Solarthermie hat sich in ersten drei Monaten diesen Jahres mehr als verdoppelt
Fertighausanbieter verzeichnen ein steigendes Interesse an erneuerbaren Energien, berichtet der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) in Berlin. "Inzwischen statten wir 70 Prozent unserer Häuser mit erneuerbaren Energiesystemen aus. Die Hälfte davon nutzt Solarenergie", heißt es beispielsweise bei einem baden-württembergischen Fertighaushersteller.
Das Interesse an Solarwärmeanlagen habe sich in den ersten drei Monaten diesen Jahres mehr als verdoppelt, teilt BSW-Geschäftsführer Carsten Körnig mit. Gingen in den ersten drei Monaten 2005 beim Bundesamt für Wirtschaft noch 15.281 Förderanträge ein, so sei die Nachfrage nach den Zuschüssen ein Jahr später auf 37.411 Antragsteller gestiegen. Dies entspräche einem Zuwachs um 144 Prozent. Hauptursache dafür seien die explodierenden Heizkosten, so Körnig.
Wird ein Haus mit einer Solaranlage nachgerüstet, können je nach Größe und Auslegung der Solarkollektoren 10 bis 30 Prozent der Brennstoffkosten vermieden werden, hat der BSW ausgerechnet. Solaranlagen sind bereits für wenige tausend Euro auf dem Markt. Kostenlose Informationen zu Technik, Förderung und Fachleuten rund um das Thema Solarenergie bietet der "Solartechnikberater". Der Dienst wird vom Bundesverband Solarwirtschaft mit Unterstützung der bundeseigenen KfW-Bankengruppe betrieben.