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Kategorie: Hausbau :: Passivhaus
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 Passivhäuser Heizkosten gehören der Vergangenheit an
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   Meldung:

Passivhäuser in Karlsfeld bei München:

Heizkosten gehören der Vergangenheit an

 

Die Wohnanlage in Karlsfeld bei München wirft alle Vor­urteile über Passivhäuser über Bord. Unansehnliche Hütten mit Fenstern, die sich nicht öffnen lassen? Alles Unsinn. Schöne zeitgemäße Architektur und familien­freundliche Entwürfe kennzeichnen die zwei Hausgruppen mit jeweils vier Reihenhäusern.

 

Das Passivhauskonzept basiert im Wesentlichen auf die Ausrichtung zur Sonne und auf solare Energiegewinne. Zusammen mit weiteren Energiesparmaßnahmen wird der Wärmebedarf so gering gehalten, dass auf die Hei­zung gänzlich verzichtet wird. Nur noch 15 kWh/m2 wer­den benötigt. Mit anderen Worten: 150 l Heizöl im Jahr reichen aus, um 100m2 Wohnfläche zu beheizen. Es sind 1,5-Liter-Häuser. Zum Vergleich: Niedrigenergiehäuser verbrauchen bis zu sieben Liter.

 

Wesentlich für das Funktionieren der Passivhäuser ist die Verringerung von Energieverlusten bei gleichzeitiger Nut­zung passiv vorhandener Wärme. Deshalb entschied sich die Bauherrengemeinschaft nach intensiven Kosten– und Materialeigenschaftsvergleichen für eine Bauausführung mit der Kalksandstein-Funktionswand. Sie erfüllt optimal alle Anforderungen an eine Passivhaus taugliche Wand­konstruktion.


Der Wandbaustoff Kalksandstein speichert durch seine hohe Masse alle Arten passiver Wärme und gibt sie erst dann  wieder an den Raum ab, wenn es draußen kühler wird. Durch diesen Effekt erwärmt die KS-Wand die Räume im Winter und schützt sie im Sommer vor Überhit­zung. Diese Second-Hand–Erwärmung spart den Bewoh­nern jede Menge Energie und lässt die  Heizkosten in Vergessenheit geraten. Darüber hinaus macht das außen aufgebrachte 30 cm starke Wärmedämmverbundsystem der KS-Funktions­wand das gesamte Gebäude wind- und luftdicht und ver­meidet sicher Wärmebrücken.

 

Und wie lebt es sich in einem Passivhaus? Nach zwei Jahren sind die Bewohner rundum zufrieden und haben den Entschluss in einem Passivhaus zu wohnen nicht bereut. Im Gegenteil. Offen sprechen sie von gesteigerter Wohnqualität. Im Winter können die Raumtemperaturen problemlos komplett nur über die „Luftheizung“ gehalten werden und im Sommer sind die Räume angenehm kühl. Die Verbrauchswerte liegen bereits nach der ersten Heiz­periode im berechneten Bereich.

 

Für zukünftige Bauherren sehr interessant: Passivhäuser aus Kalksandstein werden finanziell gefördert. Die Kredit­anstalt für Wiederaufbau (KFW) bietet im Rahmen des Förderprogramms zur CO2-Minimierung für den Bau zins­günstige Darlehen im gesamten Bundesgebiet an.

 

Dipl.-Ing. Bernd Niebuhr

 

Ansprechpartner: Thomas Kaczmarek, Bernd Niebuhr

 

Foto: Kalksandstein-Info GmbH

 

Bildtext:            Die Passivhaus-Wohnanlage in Karlsfeld bei München überzeugt durch schöne zeitgemäße Architektur und fa­milienfreundliche Entwürfe. Die Bewohner sprechen offen über gesteigerte Wohnqualität.




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